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Collegium Alexandrinum

 

- Wissenschaft für die Öffentlichkeit -

 

 

 

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Das Collegium Alexandrinum informiert die Öf­fentlich­keit innerhalb und außerhalb der Universität durch Veranstaltungen mit Be­richten aus For­schung und Lehre an der Friedrich-Alexander-Uni­versität Er­lan­gen - Nürnberg.

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Am 16. Mai findet kein Vortrag statt!                      
Der Vortrag über 
"Krebsmetastasen – fataler Prozess, faszinierende Mechanismen, zukünftige Therapieansätze" von Prof. Dr. Thomas Brabletz kann am 16. Mai leider nicht stattfinden und wurde auf den 11. Juli verschoben. 

 

Der nächste Vortrag ist am 23. Mai. Dr. Lisa Deloch von der Strahlenklinik des Uniklinikums spricht an diesem Termin über "(Osteo-) Immunologische geschlechts- und altersspezifische Besonderheiten in der Entzündungshemmung nach niedrig-dosierter Strahlenexposition"

 

Der Fokus der Forschung liegt in der Erforschung der entzündungshemmenden, immunmodulierenden und osteoimmunologischen Effekte, die durch eine niedrig dosierte Strahlenexposition ausgelöst werden. Dabei konzentrieren wir uns insbesondere auf Zellen des Knochenstoffwechsels, aber auch auf Immunzellen, die in engem Kontakt zueinander stehen.
Ein Faktor, der oft vernachlässigt wird, sind alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede, so ist z.B. bekannt, dass geschlechtsspezifische Wirkungen von Arzneimitteln keine Seltenheit sind. Ähnliche Einflüsse sind auch bei der Strahlenexposition bekannt, wo sie unter anderem einen Einfluss auf die molekularen Effekte hinter der langanhaltenden schmerzlindernden Wirkung einer niedrig dosierten Röntgentherapie haben könnten.

 


Am 25. April 2024 beginnen wir die Vortragsreihe des Collegium Alexandrinum im Sommersemester 2024. Jubiläen aus der Geschichte von Philosophie und Naturwissenschaften sind Thema der ersten beiden Veranstaltungen.

Zunächst wenden wir uns Immanuel Kant zu, dessen 300. Geburtstag wir dieses Jahr feiern können. Kant als Philosoph der Aufklärung ist Thema eines Podiumsgesprächs von Prof. Dr. Erasmus Mayr und Dr. Rudolf Kötter am 25. April. Die Veranstaltung beginnt mit einem „Gespräch zwischen Kants Köchin und seinem Diener Lampe“, aufgezeichnet von Margrit Vollertsen-Diewerge.

Am 2. Mai folgt ein Vortrag von Pierre Leich anlässlich des 400. Todestages des Ansbacher Hofastronomen Simon Marius. 

In den weiteren Vorträgen des Sommersemesters wird über neuere Ergebnisse der medizinischen Forschung sowie über Katalyse und Katalysatoren berichtet.

Zusätzlich werden in einem Vortrag neuere materialkundliche Untersuchungen von Moulagen, Wachsabbildungen von Hautkrankheiten, vorgestellt.

 


Das Veranstaltungsprogramm des Sommersemesters 2024 als PDF

 

Faltblatt | Plakat

 


Die Vorträge finden Sie unten unter „Vorträge“.


Seit vielen Jahren werden ein Teil der Vorträge im Collegium Alexandrinum aufgezeichnet. Die Videos sind im Video-Portal der Universität zu finden.

Vorträge des Collegium Alexandrinum

 

 

Die Vortragsreihe des Collegium Alexandrinum soll Angehörigen der Uni­versität sowie der Öffentlich­keit aus der Region ex­emplarische Einblicke in die Ar­beit von In­stituten, Kliniken und For­schungszent­ren der Universität ge­ben. Die Berücksichtigung fachübergreifender Frage­stel­lungen soll zu offener Diskussion und Mei­nungsbil­dung beitragen.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen des Colle­gium Alexandrinum steht allen Inter­essenten offen und ist unentgeltlich. Zu allen Veranstaltungen des Collegium Alexand­rinum ist eine Anmeldung nicht erforderlich.

Vorträge

Ort: Zentrum für Medizinische Physik und Technik (ZMPT), Hörsaal: 01.020, Henkestraße 91, 91052 Erlangen

Zeit: jeweils donnerstags 20.15 Uhr

Vorträge im Sommersemester 2024

Jubiläen

25. April

Zum 300. Geburtstag von Immanuel Kant

Auftakt: Ein Gespräch zwischen Kants Köchin und seinem Diener Lampe

Aufgezeichnet von Margrit Vollertsen-Diewerge

Im Anschluss: Kant als Philosoph der Aufklärung. Ein Podiumsgespräch zwischen Prof. Erasmus Mayr und Rudolf Kötter

Prof. Dr. Erasmus Mayr, Lehrstuhl für Praktische Philosophie und Dr. Rudolf Kötter, FAU Kompetenzzentrum für interdisziplinäre Wissenschaftsreflexion

2. Mai

Zum 400. Todestag von Simon Marius.

Simon Marius und die copernicanische Wende

Pierre Leich, M.A., Simon-Marius-Gesellschaft, Nürnberg

Im Jahr 2024 hat der markgräfliche Hofastronom Simon Marius seinen 400. Todestag, ein willkommener Anlass um an den berühmten fränkischen Astronomen zu erinnern. 

Der Übergang vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild vollzog sich über mehrere Etappen. Mit Nicolaus Copernicus war nur gezeigt, dass vom mathematischen Standpunkt nichts gegen eine zentrale Sonne spricht, Tycho Brahe steigerte die Beobachtungsgenauigkeit erheblich, aber erst die Erfindung des Teleskops brachte Bewegung in die Debatte und ließ die Monde von Jupiter und die Phasen der Venus erkennen. Zu beidem forschten zeitgleich Galileo Galilei und Simon Marius. Letzterer war ein genauer Beobachter und lehnte das antike Weltbild bereits ab, wollte sich aber nicht zum Copernicanismus durchringen. War dies Dummheit oder hatte er wissenschaftliche Gründe, basierend auf unterschiedlichen Interpretationen der Fernrohrentdeckungen und was war seine Alternative? Der Vortrag stellt die Beobachtungen anschaulich vor, zeigt die Argumente in ihrem historischen Zusammenhang und macht sichtbar, wie sich im 17. Jahrhundert Himmel und Erde näherkamen.

Neuere Ergebnisse der medizinischen Forschung

16. Mai

Wurde auf den 11. Juli verschoben!

Krebsmetastasen – fataler Prozess, faszinierende Mechanismen, zukünftige Therapieansätze

Prof. Dr. Thomas Brabletz, Lehrstuhl für Experimentelle Medizin I mit dem Schwerpunkt Pathogeneseforschung

Obwohl es in den vergangenen 20 Jahren große Fortschritte gab, ist Krebs immer noch eine oft tödliche Krankheit. Nur bei etwa 30 Prozent der Patient/-innen gelingt es trotz moderner Therapien die Krankheit langfristig zurückzudrängen. Am fatalsten sind dabei Metastasen – sie sind für mehr als 90 Prozent der Todesfälle in Zusammenhang mit Krebs verantwortlich – sowie die Entwicklung von Resistenzen gegen Therapien. Innerhalb eines Tumors gibt es Krebszellen, die genau dafür – Metastasen, Therapieresistenz und Krankheitsrückfall – verantwortlich sind. Diese Krebszellen sind in der Lage, ihre Eigenschaften vorübergehend so zu verändern, dass es ihnen möglich ist, durch den Körper zu wandern, um an anderer Stelle Metastasen zu bilden. Bislang lassen sich diese Zellen noch nicht gezielt angreifen. Prof. Thomas Brabletz Ziel ist es, diese Krebszellen auf molekularer Ebene zu charakterisieren, um so neue Behandlungsstrategien gegen Metastasen und Resistenzen zu entwickeln.

23. Mai

(Osteo-) Immunologische geschlechts- und altersspezifische Besonderheiten in der Entzündungshemmung nach niedrig-dosierter Strahlenexposition.

Dr. Lisa Deloch, Strahlenklinik

Unser Fokus liegt in der Erforschung der entzündungshemmenden, immunmodulierenden und osteoimmunologischen Effekte, die durch eine niedrig dosierte Strahlenexposition ausgelöst werden. Dabei konzentrieren wir uns insbesondere auf Zellen des Knochenstoffwechsels aber auch auf Immunzellen, die in engem Kontakt zu einander stehen. Ein Faktor, der oft vernachlässigt wird, sind alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede, so ist z.B. bekannt, dass geschlechtsspezifische Wirkungen von Arzneimitteln keine Seltenheit sind. Ähnliche Einflüsse sind auch bei der Strahlenexposition bekannt, wo sie unter anderem einen Einfluss auf die molekularen Effekte hinter der langanhaltenden schmerzlindernden Wirkung einer niedrig dosierten Röntgentherapie haben könnten.

6. Juni

Neue Entwicklungen in der Zell- und Immuntherapie

Prof. Dr. Ricardo Grieshaber-Bouyer, Professur für Klinische Systemimmunologie

Das Immunsystem schützt uns vor Infektionen, doch fehlgeleitete Prozesse können zu chronischen Autoimmunerkrankungen führen. In diesem Vortrag werden aktuelle Entwicklungen aus der Zell- und Immuntherapie für Autoimmunerkrankungen diskutiert, welche zu einem Immun-Reset führen und möglicherweise zu einer Heilung führen können.

Katalyse und Katalysatoren

13. Juni

Katalyse, ein Treiber für mehr Nachhaltigkeit

Prof. Dr. Tanja Franken, Department Chemie- und Bioingenieurwesen (CBI)

20. Juni

Biokatalyse – mit Enzymen zu nachhaltigen chemischen Prozessen

Prof. Dr. Kathrin Castiglione, Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik

Die Biokatalyse hat das Potenzial konventionelle chemische Prozesse durch nachhaltige biologische Prozesse, die den Verbrauch von fossilen Rohstoffen und die Erzeugung von toxischen Substanzen vermindern oder vermeiden und daher ressourcenschonend und ökologisch verträglich sind, zu ersetzen. Im Rahmen des Vortrags werden Vor- und auch Nachteile biokatalytischer Verfahren vorgestellt und anhand von Beispielen erklärt.

 

Sonderveranstaltung

27. Juni

Moulagen - Verwendung von Wachs zur Darstellung von (Haut-) Krankheiten

Prof. Dr. Michael Sticherling, Professur für Dermatologie und Immundermatologie, Hautklinik

Katalyse und Katalysatoren (Fortsetzung)

4. Juli

Elektrokatalyse – Katalysatoren unter Strom

Prof. Dr.-Ing. Simon Thiele, Professur für Elektrokatalytische Grenzflächentechnik, Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien

Die Elektrokatalyse beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von katalytischen Vorgängen und elektrischer Energie. Aus diesem faszinierenden Feld sind interessante Zukunftstechnologien, wie die Brennstoffzelle oder die Wasserelektrolyse hervorgegangen. In diesem Vortrag werden zunächst die Grundlagen der Elektrokatalyse erläutert und dann sukzessive die großen derzeitigen und zukünftigen Anwendungen sowie deren Bedeutung für die Energiewende diskutiert.

Vortragsaufzeichnungen

 

Seit vielen Jahren wird ein Teil der Vorträge im Collegium Alexandrinum aufgezeichnet. Die früheste Aufzeichnung stammt aus dem Wintersemester 1996/97. Regelmäßig wurde – mit Unterbrechungen – seit 1999 aufgezeichnet.

Zahlreiche Vorträge wurden auch in der Sendereihe Alpha-Campus in BR-alpha des Bayerischen Rundfunks gesendet.

Video-Portal der Universität Erlangen-Nürnberg mit den neueren Aufzeichnungen

Ältere Vorlesungsaufzeichnungen durch UNI-TV (bis Mai 2011)

 

 

 

Führungen des Collegium Alexandrinum

 

Neben dem Vortragsprogramm bietet das Collegium Alexandrinum in jedem Semester Führungen an, insbesondere durch die Sammlungen und Gärten der Universität.

Auch zu den Führungen des Collegium Alexand­rinum ist eine Anmeldung nicht erforderlich.

Auf den Seiten der Universität ist eine Zusammenstellung der Universitätssammlungen zu finden. Verfügbar ist unter anderem auch ein Faltblatt zu den Sammlungen.

 

Führungen

 

Ort und Zeit siehe jeweilige Führung

 

15. Juni

10 Uhr

Ur- und Frühgeschichtliche Sammlung

Kochstraße 4, Erlangen

Zugang auf der Westseite des Gebäudes (Richtung Bismarckstraße), Kellereingang

Führung: Laura Stiller, B.A.

 

22. Juni,

10 Uhr

Anatomische Sammlung

Anatomisches Institut, Krankenhausstraße 9, Erlangen

Führung: Prof. Dr. Winfried Neuhuber

(Teilnahme ab einem Alter von 14 Jahren)

 

6. Juli

11 Uhr

Medizinische Sammlung

Hartmannstraße 14, Kussmaul-Campus (ehemalige Hautklinik), Erlangen

Führung: Dr. Fritz Dross

 

 

Über das Collegium Alexandrinum der Universität Erlangen-Nürnberg

 

Finanzierung

Das Collegium Alexandrinum ist zur Fortsetzung der Arbeit auf Spenden angewiesen.

Spenden werden deshalb dankend ent­gegengenommen.

Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch aus­gestellt.

 

Konto: Kreis- und Stadtsparkasse Erlangen,

IBAN: DE64 7635 0000 0060 0629 92, BIC: BYLADEM1ERH

 

 

Träger

Das Collegium Alexandrinum wird von einem Förderkreis (der Fördergemeinschaft des Collegium Alexandrinum e.V.) unter dem Ehrenvorsitz des Präsidenten der Universität getragen.

1. Vorsitzende der Förderergemeinschaft:

Prof. Dr. Renate Wittern-Sterzel (Geschichte der Medizin)

Dem Vorstand gehören ebenfalls an:

als Geschäftsführer Dr. Rudolf Kötter,

als Kassier Bernhard Wieser, M.A. und

Dr. Elisabeth Preuß (ehem. Bürgermeisterin der Stadt Erlangen)

 

Leiter der Veranstaltungen ist

Bernhard Wieser, M.A.

 

 

Ziele und Geschichte

Das Collegium Alexandrinum wurde 1956 im Rahmen der Be­mühun­gen um eine zeitgemäße Form des „Stu­dium Generale“ gegründet.

 

Johann Adam Stupp:

Ein Rückblick auf 50 Jahre Collegium Ale­xandrinum (1956-2006)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: 16. Mai 2024

Verantwortlich für dieses Internetangebot:

Bernhard Wieser, M.A., Beethovenstraße 9, 91052 Erlangen, Telefon: 09131-993750, Mobil: 0163-4199898,Telefax: 09131-970319, E-Mail: kontakt@collegium-alexandrinum.de (siehe Impressum).