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Collegium Alexandrinum

der Universität Erlangen-Nürnberg

- Wissenschaft für die Öffentlichkeit -

 

 

E-Mail: kontakt@collegium-alexandrinum.de

Das Collegium Alexandrinum informiert die Öf­fentlich­keit innerhalb und außerhalb der Universität durch Veranstaltungen mit Be­richten aus For­schung und Lehre an der Friedrich-Alexander-Uni­versität Er­lan­gen - Nürnberg.

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Veranstaltungen im Sommersemester 2019

 

Themen der Vorträge:

o    Musik – im Fokus von Mathematik und Informatik

 

o    Verfassungsgeschichtliche Rückblicke

 

o    Von der Landeskunde zur Kulturwissenschaft

 

o    Wissenschaft trifft Politik

 

 

Vorträge des Collegium Alexandrinum

 

 

Die Vortragsreihe des Collegium Alexandrinum soll Angehörigen der Uni­versität sowie der Öffentlich­keit aus der Region ex­emplarische Einblicke in die Ar­beit von In­stituten, Kliniken und For­schungszent­ren der Universität ge­ben. Die Berücksichtigung fachübergreifender Frage­stel­lungen soll zu offener Diskussion und Mei­nungsbil­dung beitragen.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen des Colle­gium Alexandrinum steht allen Inter­essenten offen und ist unentgeltlich. Zu allen Veranstaltungen des Collegium Alexand­rinum ist eine Anmeldung nicht erforderlich.

Vorträge im Sommersemester 2019

Ort: Zentrum für Medizinische Physik und Technik (ZMPT), Hörsaal: 01.020, Henkestraße 91, 91052 Erlangen

Zeit: jeweils donnerstags 20.15 Uhr

„Musik - im Fokus von Mathematik und Informatik“

Die so genannte „wohltemperierte Stimmung“ war eine Erfindung, die die Musikentwicklung seit der Barockzeit in ihrer vielfältigen und komplexen Form überhaupt erst möglich gemacht hat. Zu ihrer Einführung waren einige knifflige mathematische Probleme zu lösen, von denen in einem ersten Vortrag berichtet wird. Im zweiten Vortrag wird dann gezeigt, wie heute bei der Analyse musikalischer Werke auch raffinierte Algorithmen eingesetzt werden. Diese erlauben nicht nur das Wiedererkennen von Musikstücken, sondern vermitteln auch tiefere Einblicke in ihre musikalische Struktur.

Donnerstag,

2. Mai 2019

Wohltemperiert in guter Stimmung. Anmerkungen zu Mathematik und Geschichte musikalischer Stimmungssysteme

Prof. Dr. Johannes Huber, Lehrstuhl für Digitale Übertragung

Im Vortrag wird anhand der Fourier-Analyse von Tönen und den Eigenschaften des Gehörs mathematisch begründet, weshalb wir manche musikalischen Intervalle als konsonant und andere jedoch als dissonant empfinden, weshalb Dur– und Moll–Tonleiter gerade so sind, wie sie heute gebräuchlich sind und weshalb im Laufe der Musikgeschichte die Oktave in 12 Halbtonschritte eingeteilt wurde.

Donnerstag,

9. Mai 2019

Wie gut können Computer hören? Die Analyse von Musikaufnahmen als interdisziplinäres Forschungsfeld

Christof Weiß

Im Grenzbereich von Musik, Naturwissenschaft und Technik ist ein spannender Forschungsbereich entstanden, der Algorithmen zur Beschreibung von Musikaufnahmen (Audio) entwickelt. Ausgehend von einfachen Frequenzmessungen können Tonhöhen, Akkorde und Tonarten analysiert werden – bis hin zur automatischen Erkennung von Epochen oder Komponisten. Solche Technologien bieten auch neue Möglichkeiten für die Musikwissenschaften, was mitunter zu erstaunlichen Ergebnissen führt.

„Verfassungsgeschichtliche Rückblicke“

Vor 100 Jahren wurde die so genannte „Bamberger“ Verfassung als erste Verfassung des Freistaates Bayern in Kraft gesetzt, vor 70 Jahren das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Diese beiden Jubiläen sollen angemessen gewürdigt werden. Daran anschließend soll noch das grundsätzliche Verhältnis von Bundes- und Landesverfassung in einem Vortrag beleuchtet werden.

Donnerstag,

16. Mai 2019

Geschichte und Vorgeschichte der „Bamberger Verfassung“

Prof. Dr. Georg Seiderer

Möglicherweise 50 Millionen Menschen sind der Grippepandemie 1918-1920 zum Opfer gefallen; gleichwohl ist diese Seuche im kulturellen Gedächtnis kaum präsent. Der Vortrag macht sich auf die Suche nach einer vermeintlich „vergessenen Seuche“ und ordnet deren Verlauf und Folgen in den historischen Kontext ein.

Donnerstag, 23. Mai 2019

Laudatio auf das Grundgesetz an seinem 70. Geburtstag

Prof Dr. Heinrich de Wall

Am 23.5.1949, also vor genau 70 Jahren, ist das Grundgesetz verkündet worden.  Dies ist Anlass für einen Rückblick auf seine Frühzeit und seine Entwicklung, seine Wandlungen und seine Leistungen – kurz: eine Geburtstags-Laudatio.

Donnerstag,

6. Juni 2019

Grundrechte im Mehrebenensystem Grundgesetz -Bayerische Verfassung

Prof. Dr. Max-Emanuel Geis

Der Vortrag widmet sich dem Nebeneinander, der Konkurrenz und der Divergenz der Grundrechtsräume auf bundes- und länderstaatlicher Ebene unter Einbeziehung der prozessualen Wege.

„Von der Landeskunde zur Kulturwissenschaft“

In den letzten 20 Jahren hat sich die traditionelle Landeskunde, deren fachliche Zuordnung schon immer zwischen den Philologien, Kulturgeographie und Geschichte schwankte, zur „Kulturwissenschaft“ („cultural studies“) gewandelt. Wie sich dieser Prozess für das Fach „Japanologie“ vollzogen hat, wird in dem Vortrag von Prof. Schäfer aufgezeigt.

Donnerstag,

13. Juni 2019

Japanologie nach der Japanologie

Prof. Dr. Fabian Schäfer

In diesem Vortrag wird zunächst ein kursorischer Überblick über die Fachgeschichte der Japanologie gegeben. In einem nächsten Schritt sollen Überlegungen angestellt werden, wie a) der jeder Regionalwissenschaft inhärente methodologische Nationalismus und b) die anhaltende Trennung in eine sozial- und eine kulturwissenschaftliche Japanforschung überwunden werden könnten.

„Wissenschaft trifft Politik“

Welche Folgen die Luftverschmutzung für unsere Gesundheit hat und wie Luftverschmutzung vermieden bzw. vermindert werden könnte, ist ein heiß diskutiertes Thema der Umwelt- und Gesundheitspolitik; ähnlich heftig tobt der Streit um die sozialen Folgen der so genannten „Hartz IV-Gesetze“ in der Sozialpolitik. In einer Reihe von Vorträgen soll untersucht werden, ob und wie sich die politischen Standpunkte aus wissenschaftlicher Sicht begründen lassen.

Donnerstag,

27. Juni 2019

Hartz IV: Die Reform wirkt. Wie können die Nebenwirkungen reduziert werden?

Prof. Dr. Christian Merkl

Die Auswirkungen der Hartz-IV Reform abzuschätzen, ist schwierig, weil neben den direkten Effekten bei der Arbeitssuche auch gesamtwirtschaftliche Effekte berücksichtigt werden müssen. Im Vortrag soll eine Studie vorgestellt werden, die auf der Basis der Lösung dieses Problems zu überraschenden Ergebnissen gekommen ist.

Donnerstag,

4. Juli 2019

Grenzwerte: Wie sie zustande kommen und was sie aussagen?

Prof. Dr. Hans Drexler

Donnerstag,

11. Juli 2019

Wie gefährden Feinstaub und Stickoxide die Gesundheit?

Prof. Dr. Florian Fuchs

 

 

 

Führungen des Collegium Alexandrinum

 

 

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Neben dem Vortragsprogramm bietet das Collegium Alexandrinum in jedem Semester Führungen an, insbesondere durch die Sammlungen und Gärten der Universität.

Auch zu den Führungen des Collegium Alexand­rinum ist eine Anmeldung nicht erforderlich.

Auf den Seiten der Universität ist eine Zusammenstellung der Universitätssammlungen zu finden. Verfügbar ist unter anderem auch ein Faltblatt zu den Sammlungen.

Die Martius-Pharmakognosie-Sammlung wird hier auf Seiten des Collegium Alexandrinum beschrieben (in Bearbeitung).

 

Führungen im Sommersemester 2019

Ort und Zeit siehe jeweilige Führung

Samstag,

18. Mai 2019,

10.30 Uhr

Botanischer Garten

„Bäume im Arboretum“

Treffpunkt: Gewächshauseingang

Führung: Dr. Peter Titze

Samstag,

1. Juni 2019, 10 Uhr

Anatomische Sammlung

Anatomisches Institut, Erlangen, Krankenhausstraße 9

Führung: Prof. Dr. Winfried Neuhuber

Samstag,

29. Juni 2019, 10.30 Uhr

Arzneipflanzengarten

Treffpunkt: Gewächshauseingang im Botanischen Garten

Führung: Prof. Dr. Wolfgang Kreis

Samstag,

6. Juli 2019, 10.30 Uhr

Aromagarten

Erlangen, Palmsanlage

Führung: Dr. Peter Titze

Samstag,

13. Juli 2019, 11 Uhr

Herbarium Erlangense

Treffpunkt: Bushaltestelle „Sebaldussiedlung“ (Endhaltestelle), Erlangen, Erwin-Rommel-Straße

Führung: Almut Uhl, Dipl.-Biol.

 

 

 

 

 

Über das Collegium Alexandrinum der Universität Erlangen-Nürnberg

 

Finanzierung

Das Collegium Alexandrinum ist zur Fortsetzung der Arbeit auf Spenden angewiesen.

Spenden werden deshalb dankend ent­gegengenommen.

Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch aus­gestellt.

 

Konto: Kreis- und Stadtsparkasse Erlangen,

IBAN: DE64 7635 0000 0060 0629 92, BIC: BYLADEM1ERH

 

 

Träger

Das Collegium Alexandrinum wird von einem Förderkreis (der Fördergemeinschaft des Collegium Alexandrinum e.V.) unter dem Ehrenvorsitz des Präsidenten der Universität getragen.

1. Vorsitzende der Förderergemeinschaft:

Prof. Dr. Renate Wittern-Sterzel (Geschichte der Medizin)

Dem Vorstand gehören ebenfalls an:

als Geschäftsführer Dr. Rudolf Kötter,

als Kassier Bernhard Wieser, M.A. und

Dr. Elisabeth Preuß (Bürgermeisterin der Stadt Erlangen)

 

Leiter der Veranstaltungen ist

Bernhard Wieser M.A.

 

 

Ziele und Geschichte

Das Collegium Alexandrinum wurde 1956 im Rahmen der Be­mühun­gen um eine zeitgemäße Form des „Stu­dium Generale“ gegründet.

 

Johann Adam Stupp:

Ein Rückblick auf 50 Jahre Collegium Ale­xandrinum (1956-2006)

 

 

Fernsehaufzeichnungen der Vorträge

Seit vielen Jahren wird ein Teil der Vorträge im Collegium Alexandrinum aufgezeichnet.

Zahlreiche Vorträge wurden bisher in der Sendereihe Alpha-Campus in BR-alpha des Bayerischen Rundfunks gesendet. Auch nach der Gründung von ARD-Alpha werden Vortragsaufzeichnungen vom Bayerischen Rundfunk übernommen und gesendet.

Nach der Ausstrahlung werden die Videodateien durch UNI-TV Erlangen im Internet zum Download zur Verfügung gestellt:

Video-Portal der Universität Erlangen-Nürnberg mit den neueren Aufzeichnungen

Ältere Vorlesungsaufzeichnungen durch UNI-TV (bis Mai 2011)

 

 

Archiv

Vorträge von Prof. Dr. Karl Knobloch seit 2003 (in Bearbeitung)

 

 

 

Stand: 21.3.2019

Verantwortlich für dieses Internetangebot:

Bernhard Wieser, M.A., Beethovenstraße 9, 91052 Erlangen, Telefon: 09131-993750, Mobil: 0163-4199898,Telefax: 09131-970319, E-Mail: kontakt@collegium-alexandrinum.de (siehe Impressum).